Donnerstag, 30. September 2010

29. September: Mission-Mensch-Tag

Ich feiere am 29. September St. Michael. Wie Weihnachten und Ostern, hat auch dieser Tag eine Wirklichkeit, die weit über die magisch-mythischen Kindermärchen hinausreicht. Die Wirklichkeit dieser Feiertage liegt jenseits von religiösen Symbolen. Jenseits von Jesus, jenseits von Christus und jenseits von Erzengeln. Diese Namen sind die Schilder die auf einen Ort zeigen – aber die Schilder sind nicht der Ort selber. Der Ort liegt im Jenseits. Das Jenseits ist in Dir.

Was feiere ich heute? Was feiern auch viele Menschen aus dem anthroposophischen Kontext an diesem 29.September?

Wir feiern die kosmische Loyalität. Wir feiern die Loyalität des Universums zu Deinen Entscheidungen.

Bevor Du eine Entscheidung fällst, stehst Du im Dunkeln. Der Kosmos lässt Dich alleine. Er lässt Dich frei. Du stehst alleine in der Freiheit. In der Entscheidungsqual. Kein kosmischer Fingerzeig. Kein Wunder aus der Dunkelheit. Du bist dran – Mensch.

Und wenn Du in dieser kolossalen Einsamkeit eine Entscheidung getroffen hast – aus der Leere und abgrundtiefen Unsicherheit, dann beginnt das Wunder. Wenn deine Frage eine Tat wird, wenn dein Gefühl ein feuriger Wille geworden ist, der die Welt zum Besseren verändert, dann öffnet sich der Kosmos. St. Michael steht mit dir im Feuer und weicht nicht zurück.

Nach Deiner eindeutigen Entscheidung fühlst Du ein mächtiges, stummes Rauschen. Es fragt dich nicht, woher du kommst, wen du kennst und wie du hierher gekommen bist, es hilft dir von innen heraus zu tragen, was du dir vorgenommen hast.

Die Flügel Michaels tragen Dich nicht zu Deinen Taten. Die Flügel Michaels sind Deine Taten. Du beflügelst den Kosmos - wenn Du den Arsch hoch bekommst.

Der Glanz Michaels, stammt nicht von einem Engel. Er stammt ganz und gar aus dem Mysterium Deiner in Liebe vollführten Tat. Du erschaffst St. Michael – wenn Du aufstehst und Deine Taten in bewusster Liebe tust.

Dann gehst Du durch einen Prozess, „der auf eine Herausbildung von Potenzialen und Denkweisen hinausläuft, die echt und authentisch neu sind und die es vorher noch nicht gegeben hat.

In dieser der vertikalen Entwicklung verbessern wir nicht einfach das bisherige Selbst. Wir engagieren uns im spirituellen Prozess auf eine Weise, dass das Ergebnis die Entstehung von ganz neuen Qualitäten, Fähigkeiten und Kapazitäten ist, die es vorher noch nicht gegeben hat.“ (Andrew Cohen).

In dem evolutionären Impuls Rudolf Steiners spielt diese große Symbolfigur eine besondere Rolle. Für was steht St. Michael?

Dafür, die Mechanisierung des Denkens durch die Spiritualisierung des Denkens abzulösen. Damit der Mensch sich dazu entscheiden kann, die Verantwortung für seine Zukunft im Einklang mit der kosmischen Dimension zu übernehmen.

„Die ewigen Götterziele“, wie Steiner dies nennt, sind uns „zum freiem Wollen“ geschenkt worden. Der Menschheit. Dieses einzige Wesen, welches ein Bewusstsein von seinem Bewusstsein erreichen kann. Wir sind das Bewusstsein des Universums.  

Menschheit, mach Dir die Erde untertan. Wer den sonst? Die Affen? Untertan in einem guten Sinne. Wir sind verantwortlich für das Wohl aller Wesen. Mache wir es wie Peter Fox: Alles neu!

Oder wie Neale Donald Walsch, es formuliert: „Wenn es einen Aspekt der Schöpfung gibt, der dir nicht gefällt, dann segne und ändere ihn einfach. Triff eine neue Wahl. Ruf eine neue Realität herbei. Denk einen neuen Gedanken. Sag ein neues Wort. Tu etwas Neues. Mach es hervorragend, und der Rest der Welt wird dir folgen. Bitte sie darum. Ruf sie an. Sag: ´Ich bin das Leben und der Weg, folge mir.´“

In der Anthroposophie feiern wir diesen Tag, weil wir dort den neuen Menschen feiern. Er weitet sich aus einer Begrenztheit zum Kosmos aus und verbindet dieses Geistige im Weltenall, mit dem Geistigen in sich. Der Kosmos erwacht in unserem Bewusstsein zu sich selbst.  

Dieser Prozess macht den Menschen bewusst zu etwas, was er unbewusst immer schon war. Zum Einen. Zu dem Ungeteilten. Die lateinische Übersetzung dafür lautet: Individualität.

Dieser Tag ist kein Anti-Gedanken-Tag. Denken und Gedanken sind nicht schlechtes. Aber sie sind Gefangen. Doch wenn heute Gedanken ausbrechen, dann oft in die falsche Richtung. Die große Prä-Trans-Verwechslung. Wir müssen unsere Gedanken selber befreien. Darüber hinaus. Nicht dahinter zurück.

Darum ist St. Michael ein Pro-Gedanken-Tag: Er „befreit die Gedanken aus dem Bereich des Kopfes; er macht ihnen den Weg zum Herzen frei. Die Herzen beginnen, Gedanken zu haben; die Begeisterung entströmt nicht mehr bloß mystischem Dunkel, sondern gedankengetragener Seelenklarheit.“ (Rudolf Steiner)

Heute ist ein Tag, an dem wir Gesicht zeigen.

Heute ist Mission Mensch Tag.

Heute ist ein aufrechter Tag.

Heute ist ein vertikaler Tag.

„Wenn ich über Vertikalität spreche, bedeutet das, dass das ganze Selbst durch einen Prozess geht, der auf eine Herausbildung von Potenzialen und Denkweisen hinausläuft, die echt und authentisch neu sind und die es vorher noch nicht gegeben hat.“ (Andrew Cohen.)

Mittwoch, 29. September 2010

Leiden versus Traurigkeit

Willst Du endlich aus der Tiefe Deiner Seele traurig sein? Willst Du die Traurigkeit in ihrer ganzen Größe annehmen? Warst Du zu spirituell, zu klug, zum trauern? Über Tod und Abschied?

Willst Du, dass sich die Herzkammerschleusen endlich ganz öffnen, um zu weinen, zu weinen, zu weinen - über all den Schmerz? Dann höre auf rumzuleiden und sei die Traurigkeit. Leiden steht allem im Weg. Sogar der Traurigkeit. Sei ganz und total diese Traurigeit. Bade in Traurigkeit. Hinein ins Tränenmeer. Lasse zu, dass Dir das Herz gebrochen wird.

Und wenn Du leer bist, wenn Du geöffnet wurdest - steh auf, trockne Dich ab und sei glücklich. Einfach so? Einfach so!

Why don't You Change?

Wenn jemand aufhört persönlich zu leiden, dann nimmt er Leid einfach als eine Energie, als einen Sturm wahr. Aber er nimmt Leid nicht mehr persönlich. Es passiert einfach - ohne das Du fragen musste "Warum ich?". Du denkst dann einfach: "Fuck! - Warum nicht?" Was für ein Luxus.

Aber viel bedeutender als Dein Luxus, ist der Luxus, den die Menschheit hat - vielleicht das ganze Universum. Denn einer ist nun weniger da, der dieses Leid im Universum verbreitet.

Solange Du nicht bereit bist, Deinen inneren Konflikt, dass Stimmenwirrwarr und Leiden, zu befrieden, solange nimmst Du in Kauf, dass die ganze Menschheit leidet. Vielleicht das ganze Universum. So einfach ist das.

Viele Menschen hängen an ihrem Leid - kaum zu glauben, aber wahr: Sie tun alles, damit das so bleibt. Der Grund ist, dass sie sich nur so spüre können. Sich reiben können.

Die eine Methode um sein Leid zu behalten ist das Klagen. Eine andere Methode ist das Verleugnen - crazy Ego. Eine sehr beliebte ist das Rationalisieren & Philosophieren. Auch nett ist das magisch-mythische Aufladen von Leid. Oder so zu tun als wäre man zornig - kommt auch gut. Oder sein Leid auf die Welt zu projezieren und allen helfen - herrlich.

Willst Du die Welt vom Leid befreien? Dann befreie Dich vom Leid (und lass die Finger von Menschen, die darauf bestehen in ihrem Leid baden zu wollen - sie ziehen Dich nur in ihren Sumpf.)

Wenn Du leidest, gibt es nur eine einzige Frage, die Du beantworten musst: Why dont´t you change?

Dienstag, 28. September 2010

Erleuchtung

Erleuchtung ist nicht, wenn Du in die Flamme blickst.
Erleuchtung ist nicht, wenn Du angestrahlt wirst.
Erleuchtung ist die Flamme selbst.
Selbst Flamme sein.
Wunder Dich nicht,
wenn Du alles verbrennst, was Dich ernährt -
nichts anderes ist der Flamme möglich,
als das zu verbrennen, was sie ernährt.

Wohl der Flamme, die auf gutem Holz brennt.
(Und das Holz brennt erst gut, wenn der Baum gefällt ist.)
Flamme auf gutem Holz brennt lange. 
Sie verwandelt altes Holz. 
In Licht & Wärme.

Montag, 27. September 2010

Das Sakrament der Begegnung

"Alle freie Religiosität, die sich in der Zukunft innerhalb der Menschheit entwickeln wird, wird darauf beruhen, dass in jedem Menschen das Ebenbild der Gottheit wirklich in unmittelbarer Lebenspraxis, nicht bloß in der Theorie, anerkannt werde.

Dann wird die Begegnung jedes Menschen mit jedem Menschen von vornherein eine religiöse Handlung, ein Sakrament sein.“
(Rudolf Steiner)

Samstag, 25. September 2010

Meditation des Lebens


Stelle ein schwarzes Kreuz vor Dein inneres Auge.
Meditiere die schwarze Form.
...
(Weiche nicht vor den inneren Todes-Bildern zurück.)

Nun lasse - dort, wo sich die Balken des Kreuzes schneiden - sieben rote Rosen aus dem schwarzen Holz blühen.
...
(Weiche nicht vor den inneren Lebens-Bildern zurück.)

Lasse die Rosen aufblühen und
meditiere ihr rotes Blühen am schwarzen Holz.

Du wirst mit der Zeit fühlen, wie Deine Seele aus jedem Todesmoment neues Leben kreieren kann.

Du wirst lächeln. Über den Tod hinaus.

Mittwoch, 22. September 2010

Kleine Erinnerung

Es gibt einen Punkt in meinem Leben, da hört die kleine Freiheit auf. Die kleine Freiheit, das ist die Freiheit dauerhaft in Verworrenheit zurückzufallen. Die kleine Freiheit, das ist die Freiheit bestechlich zu sein. Die kleine Freiheit, das ist die Freiheit hinter seine tiefste Erkenntnis zurückzufallen.

Ich will Dir keine Angst machen, aber in gewisser Weise ist das ungemütlich. Es ist jenseits der Komfortzone. Es ist dort ungemütlich, windig und bisweilen bitterkalt. Und es ist nicht relevant.

Denn es ist gleichzeitig der einzige Ort der Welt, an dem die Sehnsucht endet, das Suchen aufhört und Du ankommst. Ganz.

Ich will Dir auch sagen, dass es nicht meine Mission ist Dich zu überreden, Deine Komfortzone zu verlassen. Es ist nicht meine Mission Dich zu verführen, den einzigen Schritt zu machen der notwenig ist, um frei zu sein. Um als Liebe zu leben.

Du bist so, wie Du sein sollst. Ohne jede Frage. Und ich würdige Dein So-Sein. Du bist mir heilig – so wie Du bist.

Ich will Dir jetzt sagen, was zu meiner Mission gehört. Dich an das natürlichste der Welt zu erinnern. An dieses Rufen in Dir. An das Sehnen. An den seelischen Hunger. Den Durst, der bisher durch nichts gestillt wurde. Den Ort der sich nach DIR sehnt.

Ich habe diese kleinen Freiheiten aufgegeben – nicht weil ich irgendwie heldenhaft wäre und für die Wahrheit kämpfe. Ich gab die kleinen Freiheiten aufgegeben, weil es nicht anders ging. Wenn Du an den Punkt kommst, wo Du Dein Wissen, Dein Selbstbild und Deine Ideale in das Feuer der Liebe stellst, dann kannst Du nicht mehr zurück. Flucht ist keine Option.

Nochmal: Ich will Dich nicht zu solchen Schritten überreden. Mein Job ist es nur, Dich daran zu erinnern, dass es diesen Ort gibt. Der einzige Ort der Welt, an dem das Fragen endet, das Suchen aufhört und Du ankommst. Ganz. Gestillte Tränen. Erfüllte Sehnsucht. Endlich – unendlich.

Ich tue das für Dich, weil die Welt um uns herum uns davon zu überzeugen versucht, dass es diesen Ort nicht gibt – höchstens nach Deinem Tod. Oder sie sagt uns, das wir etwas leisten müssen, etwas können müssen und wissen sollen, um an diesen Ort zu kommen.

Ich will Dich nur daran erinnern, das dies nicht stimmt. Manche wollen Dir einreden, Du könntest diesen Ort nicht finden. Sie sagen, Du könntest scheitern. Ich will Dir sagen, dass Du bei diesem Finden niemals scheitern kannst. Es ist völlig lächerlich und narzisstisch das zu denken. Es liegt nicht in Deiner Macht auf diesem heiligen Weg zu scheitern.

Warum sage ich Dir das dann, wenn es eh kein Scheitern gibt? Je eher Du diesen Ort erreichst, desto besser ist das für alle anderen Menschen, die diesen Ort suchen. Von diesem Ort aus hast Du zwar keine kleinen Freiheiten mehr, aber Du bist jemand der wirklich tröstet. Wirklich Sehnsucht stillt. Befriedigt. Befreit & liebt.

Du bist dann dieser Ort. Ein Ort zum Wohle aller Wesen. Und das verändert alles. Und nichts anderes verändert. Rette Dich und Du rettest die Welt. 

Wenn Du Lust hast darüber zu sprechen, dann können wir das tun. Von Mensch zu Mensch. Du müsstest Dich nur auf den Weg machen – und im Grund bist Du das ja bereits. Ich wollte Dich nur kurz mal daran erinnern...

SEMINAR:
MISSION MENSCH – UNTERWEGS ZU SICH SELBST
01. Oktober um 19:00 - 03. Oktober um 14:00. Der Quellhof - Kirchberg/Jagst (zwischen Heilbronn und Nürnberg), Seminargebühr: € 150,– + 2 TS. Klicken für ANMELDUNG und INFOS 

Bilder - ohne Worte

Montag, 20. September 2010

„WORLD PEACE BEGINS WITH INNER PEACE“


„WORLD PEACE BEGINS WITH INNER PEACE“
Öffentliche Meditation am Weltfriedenstag
21.September 2010, Dusiburg, 15-20 Uhr

Der 21. September ist der „Internationale Tag des Friedens“ – ausgerufen von den Vereinten Nationen. 
PublicMeditation diesen Tag durch öffentliche Meditation stützen.
Diese PublicMeditation wird vom WDR Fernsehen aufgezeichnet und gehört zum offiziellen Programm de UN!


Wo beginnt Weltfriede?
Irgendwo in der Welt?
In der Regierung?
Immer bei "den Anderen?
Oder beginnt der Weltfriede in Dir?
Wir haben die Erfahrung gemacht:
Weltfrieden beginnt mit innerem Frieden.

Und Frieden ist mehr als schweigende Waffen. So wie man unter vielen Menschen einsam sein kann, so kann auch der Frieden fehlen, wenn scheinbar Friede herrscht. Wir reden nicht von dem Frieden der herrscht. Wir reden vom Frieden der lebt. In Dir und durch Dich hindurch. In Deinem Herz. Wo immer Du bist. Wer immer Du bist. Deine wahre Essenz ist Stille. Ist Friede.

In der Meditation kannst Du diesen Frieden fühlen und Dich ihm öffnen – dem Frieden und der Stille, die Deine Mitte sind:

Augen zu. Mund zu. Herz auf.

Die einfachsten, radikalsten und würdevollsten Form, Friede & Stille zu repräsentieren, ist die Meditation.

Wir wollen dem Krieg & der Unbewusstheit & der Hektik & dem Lärm nicht die öffentlichen Räume überlassen. Wir wollen Bewusstheit, Stille & Friede in kraftvoller Weise in den öffentlichen Raum bringen. Durch uns: Den Menschen.

Dafür setzen wir uns ein. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Vielleicht wird Dich die äusserliche Hektik und der Lärm nervös machen. Vielleicht spürst Du Angst - begrüße auch das in der weiten Stille Deines Herzens.

Du friedvoller Krieger.

Du wirst dann vielleicht die erregende Erfahrung machen, wie sehr Dein stiller Friede den Ort, die Menschen und Dich berühren. Und wenn Du nach Hause gehst, wirst Du exakt das verwirklicht haben was Du wolltest: Bewusstheit, Stille & Friede. ES war da - denn WIR waren da.

Public Meditation begrüßt alle stillen Techniken der Meditation. (Unter "meditiere öffentlich" findest Du alle Infos)

Durch unsere Stille soll sich Frieden entfalten. Wir fordern nichts. Wir sind einfach still & friedlich. Somit sind wir genau die Qualität, die wir uns für die Welt wünschen.

Wir sind der Frieden & die Stille, für die wir uns einsetzen. Und jeder kann sich ein Bild davon machen. Darum bedanken wir uns auch beim WDR, der an diesem Tag unsere Stille für viele Menschen sichtbar machen will.

Wir öffnen unsere Herzen, damit der stille Friedensvogel aufsteigen kann. Denn der Frieden kommt nicht nur von aussen – er entfaltet sich aus Deinem geöffneten und stillen Herzen. Wir reden nicht über den Frieden. Wir repräsentieren ihn. Einfach dadurch, dass wir da sind, wie wir sind: Still & friedlich und unendlich kraftvoll!

Weltfrieden beginnt mit innerem Frieden. Mit uns.

21. September 2010, 15.00 Treffpunkt vor dem Hauptbahnhof Duisburg, Mercatorstraße 17. Die Aktion wird - an verschiedenen Orten in Dusiburg - bis max. 20 Uhr gehen. Wir bitten Euch sehr, dass ihr - auch um die Filmaufnahmen würdevoll durchzuführen - dass ich möglichst lange dabei seid. Vielleicht habt Ihr auch Lust für Interviews zur Verfügung zu stehen. Ganz wie ihr lustig seid. Kinder sind natürlich herzlich willkommen...Fragen? Let´s have some peacful & silent fun!

Mittwoch, 15. September 2010

Lass Dich öffnen

Du bist Liebe, es ist Dir unmöglich nicht Liebe zu sein. Liebe ist dieser Augenblick, in dem Du alles fühlst. Alles was Du fühlst, ist in dieser Liebe und eine Form dieser Liebe. Die schmerzhafteste Form der Liebe ist die Sehnsucht. Es ist die Liebe, die Liebe vermisst.

Lass Dich für die Liebe öffnen. Das ist alles. Du weißt wie einfach das ist – wenn dies in Sicherheit, Vertrauen & durch Integrität geschieht. Du musst nur ein wenig Widerstand gegen das Öffnen aufbringen...dann wird Deine Hingabe für die Liebe wirkliche tiefe Sehnsuchtserfüllung. Widerstand gegen das Öffnen soll Deine Sehnsucht erfüllen? Dein Herz kann bejahen, was Dein Verstand ablehnt.

Was Du fühlen kannst, wenn Du für die Liebe geöffnet wirst, wird nichts neues sein. Sondern eine tiefes berührt sein von dem, was schon immer da war und was immer ungetrennt von Dir ist. Von Tiefpunkt zu Höhepunkt. Von Welle zu Welle.

Du umarmst die ganze Fülle - Schönheit und Schmerz. Deine Verletzlichkeit und Deine unsagbare Kraft. Deine Tränen die vom Lachen zum Weinen fließen und wieder zurück. Warum? Es gibt keinen Grund. Es gibt einen Fluß. 

Es ist Dir unmöglich die Beziehung zur Liebe zu verlieren – auch wenn sich das manchmal genau so anfühlt (und Du Dir manchmal wünschst, Dich immer verschließen zu können). Denn Du bist Liebe, es ist Dir unmöglich nicht Liebe zu sein.

Du bist vielleicht nicht immer lieb (hoffentlich nicht), aber Du bist immer Liebe (ganz sicher).

Lass Dich finden

Wenn wir versuchen "achtsam" im "hier und jetzt" zu sein, dann ist schon etwas schief gelaufen. Wir müssen dann nämlich auch das "Unachtsam" und das "da und dort" als sein Gegenteil annehmen. Schon wieder gibt es zwei Orte & zwei Zeiten und etwas was man tun muss und erreichen möchte. Und - fuck - manchmal sind wir nicht achtsam. Darum sprich besser von "reiner Bewusstheit" - und um die musst Du Dich NIE bemühen.

Du bist bereits bewusst, es ist unmöglich nicht bewusst zu sein. Bewusstheit ist dieser Augenblick, in dem alles erscheint. Auch das was vergeht, erscheint vergehend in dieser Bewusstheit.

Auch Unachtsamkeit ist ein Ereignis innerhalb der reinen Bewusstheit.

Schau einfach hin. Das ist alles. Was Du erkennen kannst, wenn Du EINFACH DAS erkennst, wird nichts neues sein. Sondern das Erkennen von etwas, das schon immer da war. Von Ewigkeit zu Ewigkeit - reine Bewusstheit.

Es ist unmöglich ES nicht zu sehen. Schau hin - und es ist da. Schau weg - und es ist immer noch da. Denn ES ist das was schaut. Du suchst das, was Dich sucht.

HÖRE AUF DICH ZU VERSTECKEN - LASS DICH FINDEN!
"Du bist vielleicht nicht immer achtsam, aber Du bist immer schon erleuchtet." (Ken Wilber)

Freitag, 10. September 2010

World peace begins with inner peace


„WORLD PEACE BEGINS WITH INNER PEACE“
Öffentliche Meditation am Weltfriedenstag
21.September 2010, Dusiburg, 15-20 Uhr

Der 21. September ist der „Internationale Tag des Friedens“ – ausgerufen von den Vereinten Nationen. PublicMeditation diesen Tag durch öffentliche Meditation stützen. Diese PublicMeditation wird vom WDR Fernsehen aufgezeichnet.


Wo beginnt Weltfriede?
Irgendwo in der Welt?
In der Regierung?
Immer bei "den Anderen?
Oder beginnt der Weltfriede in Dir?
Wir haben die Erfahrung gemacht: Weltfrieden beginnt mit innerem Frieden.

Und Frieden ist mehr als schweigende Waffen. So wie man unter vielen Menschen einsam sein kann, so kann auch der Frieden fehlen, wenn scheinbar Friede herrscht. Wir reden nicht von dem Frieden der herrscht. Wir reden vom Frieden der lebt. In Dir und durch Dich hindurch. In Deinem Herz. Wo immer Du bist. Wer immer Du bist. Deine wahre Essenz ist Stille. Ist Friede.

In der Meditation kannst Du diesen Frieden fühlen und Dich ihm öffnen – dem Frieden und der Stille, die Deine Mitte sind:

Augen zu. Mund zu. Herz auf.

Die einfachsten, radikalsten und würdevollsten Form, Friede & Stille zu repräsentieren, ist die Meditation.

Wir wollen dem Krieg & der Unbewusstheit & der Hektik & dem Lärm nicht die öffentlichen Räume überlassen. Wir wollen Bewusstheit, Stille & Friede in kraftvoller Weise in den öffentlichen Raum bringen. Durch uns: Den Menschen.

Dafür setzen wir uns ein. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Vielleicht wird Dich die äusserliche Hektik und der Lärm nervös machen. Vielleicht spürst Du Angst - begrüße auch das in der weiten Stille Deines Herzens.

Du friedvoller Krieger.

Du wirst dann vielleicht die erregende Erfahrung machen, wie sehr Dein stiller Friede den Ort, die Menschen und Dich berühren. Und wenn Du nach Hause gehst, wirst Du exakt das verwirklicht haben was Du wolltest: Bewusstheit, Stille & Friede. ES war da - denn WIR waren da.

Public Meditation begrüßt alle stillen Techniken der Meditation. (Unter "meditiere öffentlich" findest Du alle Infos)

Durch unsere Stille soll sich Frieden entfalten. Wir fordern nichts. Wir sind einfach still & friedlich. Somit sind wir genau die Qualität, die wir uns für die Welt wünschen.

Wir sind der Frieden & die Stille, für die wir uns einsetzen. Und jeder kann sich ein Bild davon machen. Darum bedanken wir uns auch beim WDR, der an diesem Tag unsere Stille für viele Menschen sichtbar machen will.

Wir öffnen unsere Herzen, damit der stille Friedensvogel aufsteigen kann. Denn der Frieden kommt nicht nur von aussen – er entfaltet sich aus Deinem geöffneten und stillen Herzen. Wir reden nicht über den Frieden. Wir repräsentieren ihn. Einfach dadurch, dass wir da sind, wie wir sind: Still & friedlich und unendlich kraftvoll!

Weltfrieden beginnt mit innerem Frieden. Mit uns.

21. September 2010, 15.00 Treffpunkt vor dem Hauptbahnhof Duisburg, Mercatorstraße 17. Die Aktion wird - an verschiedenen Orten in Dusiburg - bis max. 20 Uhr gehen. Wir bitten Euch sehr, dass ihr - auch um die Filmaufnahmen würdevoll durchzuführen - dass ich möglichst lange dabei seid. Vielleicht habt Ihr auch Lust für Interviews zur Verfügung zu stehen. Ganz wie ihr lustig seid. Kinder sind natürlich herzlich willkommen...Fragen? Let´s have some peacful & silent fun!

Donnerstag, 9. September 2010

Eine Geschichte vom Sterben

Ich sprach einmal mit einer Frau, die über zehn Jahre Altenpflegerin in einem anthroposophischen Altenheim gewesen war. Sie ist selber eine Freundin der anthroposophischen Bewegung. Und sie erzählte mir diese Geschichte: Sie habe viele Menschen sterben sehen.

Sie habe Erfahrungen mit sterbenden Menschen aus allen gesellschaftlichen Zusammenhängen gehabt. Auch Erfahrungen mit sterbenden Anthroposophen.

„Niemand starb so schrecklich wie die Anthroposophen. Je mehr sie sich mit Anthroposophie befasst hatten, desto heftiger wurde ihr Todeskampf.

Es war ein Krampfen und ein Krallen an ihr Leben - und sie waren doch so alt geworden! Während andere Menschen irgendwann losließen, in den letzten Tagen mit dem Tod Frieden schlossen, lächelten und in Würde starben, dauerte der heftige Widerstand der alten Anthroposophen oft viele Tage.

Es war einfach entzeitlich mit zu erleben, wie sie nicht in den Tod gingen, sondern in den Tod gezerrt wurden.

Und seltsam: Zu Lebzeiten hatten gerade diese Menschen immer davon gesprochen, dass man über die Schwelle in die geistige Welt ginge. Sie hatten von Karma, von Christus, von Wiedergeburt und davon gesprochen, dass ihr individuelles „Ich“ nicht stürbe.

Ihr ganzer Kopf war voller Weisheiten über das Leben und die geistige Welt und den Tod. Und am Ende starb niemand so schrecklich...wie diese alten Anthroposophen.“

Mittwoch, 8. September 2010

Droht Dein Herz zu zerspringen?

Ich schauen in den September. Vielleicht ist es dieser "michaelische Herbst", vielleicht sind es die gesellschaftlich-politischen Debatten der letzten Monate, vielleicht sind es die vielen Menschen, mit denen ich mich gerade austausche – jedenfalls höre ich ein Wort immer öfter.

Vor allem aber höre ich es mit einer neuen Sehnsucht ausgesprochen. Ein neuer Drang liegt in den Stimmen der Männer und Frauen, wenn sie dieses Wort im Munde führen. Das Wort hat in diesen Tagen einen brodelnden, geladenen und faszinierenden Klang. Das Wort heisst Freiheit.

Gleichheit und Solidarität – das sind immer noch die bestimmenden Wörter der öffentlichen Debatte. Doch zunehmend richtet sich dieses Wort auf. Es erhebt sich. Und immer wenn sich dieses Wort erhebt, erhebt sich auch die Angst vor diesem Wort. Freiheit und Angst treten – zumindest in unserer Kultur – gemeinsam auf.

Da schrumpft die Symbolfigur des „Erzengel Michael“ schnell zu einem anderen Symbol: Dem „deutschen Michel.“ Wer in der Freiheit stehen will, muss auch in der Angst vor der Freiheit stehen können und seiner eigenen Karikatur in die Augen blicken. Und dabei sein Herz offen halten und immer mehr Öffnung zulassen.

Welche Philosophie der Freiheit wird da gerade geboren? Eine, die wieder hinter unseren Verstand zurückfällt? Oder wird es eine Philosophie der Freiheit sein, die über uns und unseren Verstand hinaus geht?

Ist Anthroposophie noch etwas, was uns zur Freiheit bringt? Oder längst selber Fessel aus Vorstellungen, Maske aus Mythen und geisteswissenschaftlicher Gefangenschaft? Können wir noch die Aufregung spüren, wenn dieser Geist durch uns fliest?

Droht unser Herz noch zu zerspringen, wenn wir in solche Sätze eintauchen: „Wir können aber den Begriff des Menschen nicht zuende denken, ohne auf den freien Geist als die reinste Ausprägung der menschlichen Natur zu kommen.“ (R. Steiner)

Gelingt es uns Freiheit durch alle unsere Glieder zu fühlen und dabei alles zu vergessen, was wir darüber zu wissen glauben?

Und ist das in jedem Augenblick und immer wieder neu so? Kannst Du die Freiheit fühlen? Und was fühlt die Freiheit von Dir? Kannst Du frei sein - ohne auch nur eine Sekunde aufhören zu lieben?

„Ich fühle Freiheit und Freude und Frieden und Furcht, denn heute Nacht schneide ich meine Nabelschnur durch“.  (Video)

Foto: Stefan Stark

Dienstag, 7. September 2010

Mission Mensch – unterwegs zu Dir selbst

Ich freue mich auf das nächste Seminar - wow, ich habe einen spannenden Beruf (Danke!). Ich treffe mich mit tollen Menschen. Wir entspannen uns in. Wir öffnen unser Herz, klären unseren Geist und stärken unsere Seelen. Du kannst nur dabei sein und Dich informieren. Du kannst in tiefer Verbindung sein & einfach loslassen. Und Du darfst in das Gesicht blicken, welches Du hattest, bevor Deine Eltern geboren wurden - und dabei lachen. In Deiner einzigartigen Würde.

»Wer bin ich und wenn ja wie viele« – das war jüngst eines der erfolgreichsten deutschen Bücher. Was ist unsere innerste Instanz? Wie kann ich ganz bei mir und im selben Augenblick ganz für die Welt da sein? Wer bin ich wirklich, und was hat meine innerste Mitte mit dem Kosmos zu tun?

Warum gibt es so viele Stimmen in mir – und wer nimmt diese Stimmen der Angst, der Freude, des Schmerzes, der Einsamkeit und der Lust eigentlich wahr? Muss ich mich finden, oder habe ich mich eigentlich nie verloren? Warum scheint es so schwer, zu seinem wahren Kern zu kommen? Was, wenn es diesen Kern gar nicht gibt? Und warum erleben Menschen ihre tiefste Ich-Bin-Erfahrung als höchste Gottesbegegnung?

In diesem Seminar werden wir uns im dialogischen Vortrag, mit konkreten Erfahrungen, der traditionellen Meditation, der Anthroposophie & Integralen Spiritualität dem Mysterium unseres tiefsten Selbst zuwenden – und dabei vielleicht manche erstaunliche, beängstigende und letztlich heilsame Erkenntnisse gewinnen.

Wie können wir in jedem Moment in unserer ganzen Kraft stehen und unsere Wunden nicht verleugnen? Als Frau & Mann.

Ich will mit Euch erleben, dass tiefster Ernst und ekstatische Freude kein Gegensatz sind, sondern der selbe Tanz … in friedlichster Stille.

Ein Seminar mit Sebastian Gronbach,  01. Oktober um 19:00 - 03. Oktober um 14:00. Der Quellhof - Kirchberg/Jagst (zwischen Heilbronn und Nürnberg), Seminargebühr: € 150,– + 2 TS. ANMELDUNG und INFOS

Samstag, 4. September 2010

Everything that has a beginning has an end

Liebe Kollegen im Arbeitszentrum der Anthroposophischen Gesellschaft in NRW,

gerade komme ich von einer Woche "Voice Dialogue Sommerakademie" zurück. Gemeinsam mit Cordula Mears-Frei und anderen spirituellen Lehren, habe ich dort Anthroposophie, buddhistische und evolutionäre Spiritualität gelehrt. Von der Fülle der Welt zum stillen ICH – kartiert und geklärt durch die Integrale Theorie Ken Wilbers.

Viele Stunden Leere-Meditation PLUS anthroposophische Meditation, ekstatische Selbsterfahrung als Frau und Mann, anthroposophische Mantren, Texte der esoterischen Stunden und Texte von Popstars, Eurythmie & Tai Chi, radikale Selbsterkenntnis und ein demütiges Vergehen & Stehen im Gesicht Gottes. Eine volle Übernahme von Verantwortung für die Fülle der Schöpfung. Lässig & unbeirrbar.

Mission Mensch. Rock´n Roll.

Der Geist Rudolf Steiners war präsent. Wieder wurde deutlich, wie wundervoll (befreiend & verpflichtend) Anthroposophie sein kann. Jenseits von religiösen Mythen, dogmatischen Glaubenssätzen, engen Herzen, schlaffen Gliedern, trocknen Mündern und kindischen Machtspielen. Und wenn Anthroposophie sich dem Besten öffnet was Therapie, Philosophie, PopArt und Spiritualität heute zu bieten haben, dann ist sie tatsächlich Spiritualität für Erwachsene.

(Durch die christliche Brille geblickt, wäre es eine Veranstaltung gewesen, die 24 Stunden vom Christus-Impuls durchdrungen war. That´s the funky fact!)

Wenn ich im siebten Jahr meines Engagements für das Arbeitszentrum der Anthroposophischen Gesellschaft NRW zurückblicke, habe ich mehr erreicht als ich gedacht hätte. Danke für die gemeinsame Zeit - jetzt muss jemand anderes für frischen Wind sorgen, rumnerven und das 11. Gebot beachten: „Du sollst Gott nicht langweilen.“

Ich bin mir sicher, dass wir niemals mehr hinter die gemachten Entwicklungen zurückfallen können...und wenn doch? Dann sucht sich der Weltgeist die nächste „modernste Gesellschaft der Welt.“ Evolution is nothing without demolition.

Gemeinsam werden wir auch in Zukunft dem freien Weltgeist dienen – und uns selbst als Freiheit entgegenfliegen.

Und wenn ihr mich hin und wieder einladen wollt, dann freue ich mich sehr. Ich werde weiter mein bestes für die Anthroposophische Gesellschaft geben und als spiritueller Dienstleister in der Tradition Rudolf Steiners meinen Beitrag leisten. Wenn Ihr mich sucht: Mein Haus steht offen.

Denn: Es dreht sich nicht um uns. Aber es kommt auf uns an.

Geben wir uns dem unaufhörlichen Drang nach Höherentwicklung vollkommen hin – dieser Drang, der wir selber sind und der ungetrennt ist von dem ersten Moment der Schöpfung. 

In der tiefen Demut, dass sich alles in Gottes unermesslicher Hand ereignet.

Niemals werden wir aus dem Frieden und der Vollkommenheit des Göttlichen herausfallen. Niemals werden wir übersteigen, was ES nicht bereits auf eine unbegreifliche Weise ist.

Das, was alle Veränderungen und Entwicklungen erfährt, ist einfach nur dieses eine, ungeborene, ungestorbene, nie wankende, in Liebe strahlende & freie ICH-BIN.

Unsere Mitte. In jeden Menschen die EINE Mitte. In diesem Augenblick. Perfekt und vollendet.

Und dennoch können wir dem Göttlichen einen einzigartigen Dienst erweisen: Wir können seiner tiefen Sehnsucht nach Selbsterkenntnis auf aller höchster Stufe entsprechen. Indem wir sein erwachtes Bewusstsein werden. Bewusstsein vom Bewusstsein.

Wir sind das Bewusstsein der Evolution. Welch gnadenvoller Job! Was für eine heroische Aufgabe! Ein Lachen im Wind. Stille.

Ich verlasse Euch als Mitglied des Kollegiums mit einem lächelnden...und noch einem lächelnden Auge. Ich gehe aufrecht, frei und mit weitem Herzen.

Am 11. September werde ich vermutlich persönlich vorbeikommen und mich von Euch und den Mitgliedern zu verabschieden. Wir waren eine Weile zusammen und jetzt gehen wir auseinander - ungetrennt. Das ist alles. Und es ist gut so! Es ist wirklich gut.

Ein kleiner guter Tag in der uferlosen GUTHEIT. Und wir können diese Gutheit zu sich selber übersteigen – einfach dadurch, dass wir erwachen. Als starke Seelen und zu dem, was wir bereits immer sind und waren.

Ist das nicht wunderschön?

Dankbar, frei & in unendlicher Liebe.
Sebastian Gronbach

Freitag, 3. September 2010

Höre nicht auf Dein Herz

Höre nicht auf Dein Herz. Lasse Deinen Herzschlag so still werden, dass Du den Herzschlag des anderen Menschen in Dir klingen hörst. "Lass die Leuchtkraft Deiner Augen aus jeder Blume, aus jedem Sterne fließen, aber behalte Dich und Deine Tränen zurück. Schenke Deine Worte den Dingen, die stumm sind, damit sie durch Dich sprechen." (R.Steiner)

Entscheide ohne Willen. Ohne Bedürfnis. Entscheide Dich, wenn es nichts mehr zu entscheiden gibt. Glasklar & ohne Zweifel.

Lass Dich von der Entscheidungskraft überraschen, die nicht aus der Enge Deiner Person kommt. Aber die auf Deine persönliche Klarheit & Freiheit angewiesen ist. Das fühlt sich dann nicht mehr gut oder schlecht an - es fühlt sich sanft und anstrengungslos an. Das Drama ist raus.

Wenn Du frei von KarmaDrama in der Welt handeln willst, wenn Dein Willen tief in die Welt eindringen soll. Wenn Du die Welt für das Göttliche mit Deiner ganzen Potenz öffnen willst, dann unterscheide zwischen AUFDRÜCKEN und EINDRINGEN.

"Und solange Du Deinen Wunsch einem einzigen Ding aufdrückst, ohne dass dieser Dein Wunsch aus dem Ding selbst geboren ist, solange verwundest Du das Ding.

Kehre Deinen Willen um. Lass ihn so kraftvoll wie möglich werden. Aber lass ihn nicht als den Deinen in die Dinge strömen, sondern erkundige Dich nach der Dinge Wesen. Gib ihnen dann Deinen Willen.

Lass Dich und Deinen Willen aus den Dingen strömen." (R.Steiner)

Das ist keine moralische Forderung. Das ist ein Weg zur Selbsterkenntnis.

Entscheide ohne Willen. Ohne Bedürfnis. Entscheide Dich, wenn es nichts mehr zu entscheiden gibt.

Das leere Herz macht Dich zu Buddha.